Fahrrad
Mai 15th, 2008Fahrradkultur in Deutschland - Die gängigsten Typen
Nicht nur die zahlreichen Männer die es am Herrentag bei schönem Wetter nach draußen ins Freie zieht, sondern auch so gut wie jeder andere Deutsche besitzt ein Fahrrad und benutzt es nahezu regelmäßig. Egal ob man nun einfach keine Lust hat zu Fuß zu gehen oder das Auto zu benutzen, die Natur bei einer gemütlichen Fahrradtour genießen will oder gar beruflich mit Fahrrädern zu tun hat, das Zweirad begeistert die Menschen schon seit jeher.

Doch gibt es unterschiedliche Typen von Fahrrädern, die jeweils eigene Eigenschaften haben, welche vordergründig auf der Art und Weise der Nutzung basieren.
Zum Fahren im Gelände oder generell unebenen Gebieten eignet sich am besten das Mountainbike, welches mit seinem besonders stabilen Rahmen, der starken Federung und den breiten, grobstolligen Reifen besonders guten Halt im Gelände bietet.
Wer sich auf der Straße sicherer fühlt, gleichzeitig die Geschwindigkeit mag und das nötige Geld besitzt, der ist mit einem Rennrad gut beraten. Dieser Fahrradtypus ist mit dem schmalen und leichten Rahmen und den extrem dünnen Reifen auf Schnelligkeit ausgelegt. Der oftmals individuell angepasste Rahmen ist selten billig, doch durch die tiefe Sitzhaltung wird eine optimale aerodynamische Form erwirkt.
Eine Mischung aus beiden Typen stellt das Trekkingrad dar. Durch die Vermischung der einzelnen Elemente ist es ein ideales Rad für den alltäglichen Gebrauch, das zudem auch noch für relativ wenig Geld zu haben ist. Neben breiteren Reifen und einem stabilen, doch nicht zu breiten Rahmen ist das Trekkingrad mit den nötigen Dingen für den Verkehr ausgestattet:
Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung. Besonders bemerkenswert ist der geringe Rollwiderstand.
Wer jedoch einfach ein Fahrrad für den „normalen“ Gebrauch sucht, der kann entweder auf ein vollständig mit vorgeschriebenem Zubehör ausgestattetes Cityrad oder auf das gute alte Hollandrad zurückgreifen, die beide zusätzlich noch mit Schutzblechen und einem Rücktritt locken. Besondern angenehm ist die aufrechte Sitzhaltung der beiden Räder.
Für diejenigen, die mit einem Fahrrad nicht einfach nur fahren wollen, ist entweder das kleine, für enorme Lenkfähigkeit bekannte BMX-Rad, das auch zum Ausführen von Sprüngen, Stunts und anderen Kunststücken geeignet ist, oder gar das Einrad etwas, das die Balancierfähigkeit des Fahrers erfordert.
Doch für welchen Fahrradtyp man sich auch entscheidet, man sollte sicher sein, dass er zu einem und den eigenen Anforderungen passt, damit dem Fahrspaß kein jähes Ende gesetzt wird.
Tags: Fahrrad, Fahrradkultur
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